Leichtes Spiel für Wind und Sonne

An diesem Ensemble aus Blech dürfen sich Wind und Sonnenlicht spielerisch betätigen. Ihm genügt eine Brise. Schon dreht es sich, übt sich in tänzelnden Bewegungen. Mir gefällt, wie es auf der Brise balanciert, ihr nachgibt, sich von ihr beschwingen lässt. Weht der Wind beherzter, beginnt es zu schlingern. Bei Starkwind schaukelt es so ausgelassen, dass man fürchtet: Es taumelt, gleich stürzt es zu Boden.
Mäßigt sich der Wind, fällt es zurück in legere Schwünge. Es baumelt aus, dreht sich kaum noch. Wenn dann tiefstehendes Sonnenlicht auf seine Flanken scheint, entsteht der Eindruck: Jede Farbe leuchtet auf, um die andere zu übertrumpfen. Gold, Bronze, Kupfer drängen sich vor. Auch Silber und Blau wollen sich zeigen. Spielt das Licht mit den Farben? Oder die Farben mit dem Licht?
Beides wäre mir recht. Ich will nur zuschauen und mich daran erfreuen, was hier gespielt wird.